Hallo, ich bin Wiebke
und ich begleite Menschen auf dem Weg von ihren aktuellen Beschwerden und limitierenden Mustern in den tieferen Selbstkontakt und ein Gefühl von Wirksamkeit und Lebenskraft.
Mein Weg
Mein eigenes Leben war lange von der Bewegung zwischen unterschiedlichen Welten geprägt.
Als Expat-Kind bin ich zwischen Singapur, Spanien und Deutschland aufgewachsen. Früh gehörten Übergänge, Anpassung und die Frage, wo und wie man eigentlich zuhause ist, zu meinem Leben.
Gleichzeitig habe ich die Welt schon immer sehr intensiv wahrgenommen. Was ich später als Hochsensibilität verstehen lernte, fühlte sich lange eher nach „zu viel“ an: zu empfindsam, zu intensiv, zu offen. Heute sehe ich darin nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine besondere Form von Wahrnehmungsfähigkeit und Tiefe.
Vielleicht kommt daher auch mein Interesse an der Frage, wie unterschiedlich wir Menschen unser Leben erleben und wie viele Ebenen daran beteiligt sind, wer wir werden, wie wir uns selbst verstehen und wie wir uns durch die Welt bewegen.
Mein eigener beruflicher Weg verlief dabei alles andere als geradlinig. Ich studierte BWL, schloss einen Master ab und begann anschließend eine Doktorarbeit zum Thema „Hochsensibilität am Arbeitsplatz“.
Irgendwann wurde jedoch immer deutlicher, dass ich mich nicht nur wissenschaftlich mit menschlichem Erleben beschäftigen wollte. Mich interessierte, wie Veränderung tatsächlich geschieht. Nicht nur in unserem Denken, sondern in unserem Erleben, unseren Beziehungen, unserem Körper und der Art, wie wir unser Leben gestalten.
Die Entscheidung, meine Promotion nicht zu Ende zu führen und mich beruflich neu zu orientieren, wurde zu einem wichtigen Wendepunkt meines eigenen Lebens.
Heute fließen in meine Arbeit unterschiedliche psychotherapeutische, körperorientierte und kreative Perspektiven ein. Denn menschliches Erleben ist komplex und kann meines Erachtens selten durch eine einzige Perspektive wirklich verstanden werden.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Frage:
Wie finden wir zurück in einen lebendigeren, ehrlicheren Kontakt mit uns selbst, um uns weniger von unseren bisherigen Prägungen und Mustern vereinnahmen zu lassen und neue, bestärkende Erfahrungen zu machen?
Was meine Arbeit prägt
Meine Arbeit ist integrativ, erfahrungs- und prozessorientiert.
Sie verbindet unter anderem:
Kohärenztherapie
Somatische Anteilearbeit / Internal Family Systems
Nervensystemarbeit
Therapeutisches Yoga
Achtsamkeit und Selbstmitgefühl
Dabei steht für mich nie die Methode im Mittelpunkt. Sondern der Mensch, mit allem, was ihn bzw. sie im Hier und Jetzt bewegt, belastet und berührt.
Welche Veränderung ich mir für dich wünsche
Dass du Stück für Stück…
mehr Abstand schaffen kannst zwischen dem, was dich im Alltag reizt und stresst - und der Art, wie du darauf reagierst
wohlwollender und geduldiger mit dir selbst sein kannst
erkennst, wie dich vergangene Prägungen bis heute in deinem Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen
beginnst du hinterfragen, was dir in deinem Leben wirklich gut tut, und was nicht
klarer zu deinen Bedürfnissen, Werten und Wünschen zu stehen
weniger von Mustern bestimmt wirst, die dich klein halten, wie z.B. People Pleasing, Selbstkritik oder Perfektionismus
mehr Echtheit, Intimität und Vertrauen in deinen Beziehungen erfährst
zufriedener bist - mit dir, deinem Lebensweg und dem, was deinen Alltag prägt
Methoden, die in meiner Arbeit im Vordergrund stehen
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Die Kohärenztherapie gilt heute als eine der modernsten, konstruktivistischen Therapien, u.a. auch aufgrund ihres starken, neurobiologischen Bezugs mit zunehmender wissenschaftlicher Evidenz.
Die Grundlage der Kohärenztherapie ist das Prinzip der Symptomkohärenz. Es beschreibt, dass jede Reaktion des Körper-Geist-Systems ein Ausdruck kohärenter persönlicher Konstrukte ist und auf vergangenen Erfahrungen beruhen.
Die Symptomkohärenz drückt aus, dass die scheinbar irrationalen, dysfunktionalen Symptome einer Person in Wirklichkeit vernünftige, schlüssige und zutiefst sinnvolle Ausdrücke der bestehenden Selbst- und Weltkonstruktionen sind, keine Störung oder Pathologie.
Der Prozess der Kohärenztherapie ist eher erfahrungsorientiert als analytisch. Ziel im gemeinsamen Prozess ist es, dass die unbewussten Konstrukte (oder auch Glaubensssätze), die ein unerwünschtes Symptom hervorrufen, direkt und emotional erlebt werden. Basierend darauf kann dann der neurologische Prozess der Gedächtnisrekonsolidierung angestoßen werden.
Das bedeutet, dass die störenden Muster einer Art “Revision” des Gehirns unterzogen werden, korrigierende Erfahrungen die bisherigen inneren Wahrheiten ablösen und die bisherigen Symptome dadurch nachhaltig beseitigt werden können.
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Internal Family Systems (IFS) ist ein integratives Therapiesystem und basiert auf der Annahme, dass die Psyche eines Menschen aus verschiedenen „Anteilen“ besteht, die jeweils unterschiedliche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen repräsentieren. Diese Anteile können als innere „Familienmitglieder“ betrachtet werden, die miteinander interagieren.
Die somatische Anteilearbeit (Somatic Parts Work) bedient sich dem therapeutischen Grundkonzept von IFS und unterstreicht vor allem die Ebene der Körpererfahrung im Prozess. Sie stützt sich auf der Erkenntnis, dass die verschiedenen inneren Anteile auch auf Körperebene Ausdruck finden und auf diese Weise oft schneller und leichter identizifiert und “kontaktiert” werden können.
Ziel ist es, eine Neuordnung des inneren Systems zu ermöglichen, die sich sowohl auf die kompensatorischen inneren Anteile wie auch die verwundeten Anteile bezieht.
Werden die Anteile, die mit den präsenten Symptomen in Kontakt stehen, bewusst integriert, so kann sich eine neue innere Dynamik der Psyche entwickeln, die mehr Verbundenheit, Vertrauen und Wirksamkeit zulässt und in IFS-Sprache als Self-Energy bezeichent wird.
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Körperorientierte Psychotherapie und Embodiment bezieht sich auf das Konzept, dass unser Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Es beschreibt die Weise, wie Gedanken, Emotionen und Erfahrungen über den Körper erlebt und ausgedrückt werden.
Im therapeutischen Kontext geht es dabei vor allem darum, das Körperbewusstsein zu fördern, um emotionale und mentale Prozesse zu integrieren und zu heilen.
Dabei spielt somatische Achtsamkeit eine zentrale Rolle, die das nuancenreiche “Erspüren” von aktuellen inneren Zuständen ermöglicht. Hakomi ist u.a. eine Therapie-Methode, die mich hier geprägt hat und die in meine Arbeit einfließt.
Zudem kann mit konkreten “Bottom-Up”-Interventionen wie z.B. Bewegung, Yoga, Atmung und Stimme gearbeitet werden. Diese wirken über die Körper- und Sinneserfahrung beruhigend, nährend und stärkend auf unser Nervensystem und sorgen von dort aus für positive Effekte auf unser körperliches, mentales, emotionales und seelisches Wohlbefinden.
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Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Self-Compassion) fördert einen freundlichen und bewussten Umgang mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen. Statt Belastendes zu vermeiden oder zu bewerten, liegt der Fokus darauf, sich selbst mit mehr Offenheit und Verständnis zu begegnen.
In der Psychotherapie unterstützt Selbstmitgefühl u.a. dabei, schwierige Gefühle mehr zulassen zu können und Muster von Selbstkritik und Härte durch Sanftheit und Wohlwollen abzulösen.
Durch das Praktizieren von Selbstmitgefühl kann eine innere Haltung kultiviert werden, die oftmals notwendig ist, um tiefere therapeutische Arbeit anstoßen und Veränderung möglich machen zu können.
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
Viktor Frankl