Prozessbegleitung
Kohärenztherapie (nach HPG) und Kohärenzcoaching
Über mich und meine Haltung
Ich bin Wiebke, Heilpraktikerin für Psychotherapie, und begleite Menschen auf dem Weg von ihren aktuellen Beschwerden und limitierenden Mustern in den tieferen Selbstkontakt und ein Gefühl von Wirksamkeit und Lebenskraft.
Ich glaube nicht daran, dass Menschen „repariert“ werden müssen. Denn Muster, Symptome und Schutzstrategien entstehen ursprünglich aus dem Versuch heraus, Sicherheit herzustellen. Sie verfolgen eine tiefere Sinnhaftigkeit, eine innere Kohärenz.
Wenn wir beginnen, diesen inneren Bewegungen mit mehr Bewusstheit, Mitgefühl und Neugierde zu begegnen, können wir neue Möglichkeiten entwickeln, mit uns selbst, anderen und unserem Leben in Beziehung zu treten.
Was meine Arbeit prägt
Meine Arbeit ist integrativ, aufdeckend und erfahrungsbasiert.
Den methodischen Kern meiner psychotherapeutischen Begleitung bildet dabei die Kohärenztherapie, in Verbindung mit
Somatic Parts Work / IFS
körperorientierter Achtsamkeit und
Selbstmitgefühl
Dabei steht für mich nie die Methode, sondern vor allem der Mensch im Vordergrund.
Zudem arbeite ich traumainformiert und binde u.a. Nervensystemregulation in den gemeinsamen Prozess ein, wo es unterstützt und das innere Gefühl von Sicherheit stärkt.
Worin ich unterstütze
Mögliche Belastungen, die ich psychotherapeutisch begleite sind:
Ängste und Panik
Zermürbende Gedanken, Sorgen und Zwänge
Somatische, psychisch bedingte Symptome wie z.B. Schwindel
Chronischer Stress und Erschöpfung
Wiederkehrende, starke Emotionen
Selbstzweifel und Muster der Selbstverurteilung
Muster wie z.B. Perfektionismus oder Prokrastination
Bindungsdynamiken wie z.B. People Pleasing
Nicht immer müssen konkrete Symptome im Vordergrund stehen. Oft zeigt sich vielmehr das Gefühl, innerlich dauerhaft angespannt, abgeschnitten oder nicht wirklich mit sich selbst verbunden zu sein. Auch dieses Erleben kann psychotherapeutisch erkundet werden.
Mehr zu den Methoden, die in meiner Arbeit im Vordergrund stehen
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Die Kohärenztherapie gilt heute als eine der modernsten, konstruktivistischen Therapien, u.a. auch aufgrund ihres starken, neurobiologischen Bezugs mit zunehmender wissenschaftlicher Evidenz.
Die Grundlage der Kohärenztherapie ist das Prinzip der Symptomkohärenz. Es beschreibt, dass jede Reaktion des Körper-Geist-Systems ein Ausdruck kohärenter persönlicher Konstrukte ist und auf vergangenen Erfahrungen beruht.
Die Symptomkohärenz drückt aus, dass die scheinbar “irrationalen'“, dysfunktionalen Symptome einer Person in Wirklichkeit vernünftige, schlüssige und zutiefst sinnvolle Ausdrücke der bestehenden Selbst- und Weltkonstruktionen sind, keine Störung oder Pathologie.
Der Prozess der Kohärenztherapie ist eher erfahrungsorientiert als analytisch. Ziel im gemeinsamen Prozess ist es, dass die unbewussten Konstrukte (oder auch Glaubenssätze), die ein unerwünschtes Symptom hervorrufen, direkt und emotional erlebt werden. Basierend darauf kann dann der neurologische Prozess der Gedächtnisrekonsolidierung angestoßen werden.
Das bedeutet, dass die störenden Muster einer Art “Revision” des Gehirns unterzogen werden, korrigierende Erfahrungen die bisherigen inneren Wahrheiten ablösen und die bisherigen Symptome dadurch nachhaltig integriert werden können.
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Internal Family Systems (IFS) ist ein integratives Therapiesystem und basiert auf der Annahme, dass die Psyche eines Menschen aus verschiedenen „Anteilen“ besteht, die jeweils unterschiedliche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen repräsentieren. Diese Anteile können als innere „Familienmitglieder“ betrachtet werden, die miteinander interagieren.
Die somatische Anteilearbeit (Somatic Parts Work) bedient sich dem therapeutischen Grundkonzept von IFS und unterstreicht vor allem die Ebene der Körpererfahrung im Prozess. Sie stützt sich auf der Erkenntnis, dass die verschiedenen inneren Anteile auch auf Körperebene Ausdruck finden und auf diese Weise oft schneller und leichter identizifiert und “kontaktiert” werden können.
Ziel ist es, eine Neuordnung des inneren Systems zu ermöglichen, die sich sowohl auf die kompensatorischen inneren Anteile wie auch die verwundeten Anteile bezieht.
Werden die Anteile, die mit den präsenten Symptomen in Kontakt stehen, bewusst integriert, so kann sich eine neue innere Dynamik der Psyche entwickeln, die mehr Verbundenheit, Vertrauen und Wirksamkeit zulässt und in IFS-Sprache als Self-Energy bezeichent wird.
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Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Self-Compassion) fördert einen freundlichen und bewussten Umgang mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen. Statt Belastendes zu vermeiden oder zu bewerten, liegt der Fokus darauf, sich selbst mit mehr Offenheit und Verständnis zu begegnen.
In der Psychotherapie unterstützt Selbstmitgefühl u.a. dabei, schwierige Gefühle mehr zulassen zu können und Muster von Selbstkritik und innerer Härte durch Sanftheit und Wohlwollen abzulösen.
Durch das Praktizieren von Selbstmitgefühl kann eine innere Haltung kultiviert werden, die oftmals notwendig ist, um tiefere therapeutische Arbeit anstoßen und Veränderung möglich machen zu können.
Die Kohärenztherapie kann ein Ort sein, an dem du dir selbst auf eine neue Weise begegnest.
Ein Raum, in dem Muster, Symptome und innere Schutzstrategien nicht vorschnell bewertet werden, sondern in ihrer tieferen Sinnhaftigkeit verstanden werden dürfen, um von dort aus eine gewünschte Veränderung einladen zu können.
Kontakt und Start in den gemeinsamen Prozess
Wenn du das Gefühl hast, dass meine Arbeit dich anspricht, kannst du mich gerne per E-Mail an info@wiebkesiebert.de oder direkt über das Anmeldeformular weiter unten kontaktieren.
Beschreibe dort am besten kurz dein Anliegen und welche Veränderung du dir aktuell wünschst.
Von dort aus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wir vereinbaren direkt einen ersten Termin, oder wir kommen zunächst in einem Kennenlerngespräch zusammen, um dort weitere Details zu besprechen, Fragen zu klären und den weiteren Weg zu ebnen.
Ich bedanke mich für dein Vertrauen und freue mich, dich kennen zu lernen.
Kontaktformular
Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen
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Mein Honorar für eine Sitzung von 60 Minuten beträgt 100,00 Euro.
Wenn du dir zunächst ein Kennenlerngespräch wünschst, ist das ebenfalls möglich. Mein Honorar für ein 30-minütiges Kennenlerngespräch beträgt 35,00 Euro.
Du erhältst nach der Terminvereinbarung eine Rechnung von mir mit der Bitte, die Sitzung bereits im Voraus per Banküberweisung zu zahlen.
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Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungskosten von Heilpraktiker:innen nicht. Bist du hingegen privat versichert, so hast du gegebenenfalls einen Erstattungsanspruch. Dies bitte ich dich allerdings bereits im Voraus abzuklären, da die Voraussetzungen variieren, je nach Versicherung.
Als Selbstzahler:in hast du den Vorteil, dass bürokratische Formalitäten wie Anträge wegfallen und keine personen- oder krankheitsbezogenen Daten an die Krankenkassen weitergeleitet werden.
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Vereinbarte Sitzungen sind exklusiv für dich reserviert.
Falls du einen Termin nicht wahrnehmen kannst, bitte ich dich, mir deine Absage mindestens 48 Stunden im Voraus mitzuteilen.
Wenn du diese Frist nicht einhältst, stelle ich dir ein Ausfallhonorar in Rechnung. Die genaue Höhe des Ausfallhonorars halten wir in unserem Behandlungsvertrag fest.
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In der ersten Sitzung finden wir gemeinsam heraus, welche Belastungen du mitbringst und ob sich der gemeinsame Prozess somit eher als Kohärenztherapie oder Kohärenzcoaching einordnen lässt.
Im Allgemeinen gilt die folgende Abgrenzung:
Psychotherapie richtet sich an Menschen mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen. Im Fokus steht das Verstehen, Verarbeiten und Lindern von seelischem Leiden, oft mit Blick auf biografische Erfahrungen, innere Muster und emotionale Prozesse. Psychotherapie ist heilkundlich, folgt klaren fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen und kann von Krankenkassen übernommen werden.
Coaching richtet sich an psychisch gesunde Menschen, die sich weiterentwickeln, orientieren oder konkrete Ziele erreichen möchten.Der Schwerpunkt liegt auf Ressourcen, Lösungen und Zukunftsgestaltung, zum Beispiel in beruflichen oder persönlichen Veränderungsprozessen. Coaching ist keine Behandlung, sondern eine begleitende, strukturierende Unterstützung.
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Psychotherapie ist kein linearer Optimierungsprozess. Manche Prozesse brauchen Zeit, Wiederholung, Integration und Sicherheit. Deshalb gestalten wir die Zusammenarbeit individuell und prozessorientiert, ohne starren Ablaufplan.
Wir schauen gemeinsam von Sitzung zu Sitzung, was gerade gebraucht wird. Wie lange ein Therapie-Prozess dauert, ist abhängig von vielen Faktoren: Die Art und Schwere der Problematik, die gewünschte Veränderung, finanzielle und zeitliche Ressourcen, aktuelle Lebensumständen, etc.
Selbstverständlich bist du frei, die Therapie jederzeit zu beenden. Falls du das tun möchtest, bitte ich dich, vorher mit mir darüber zu sprechen, damit wir einen möglichst runden Abschluss finden können.
Die Therapie-Sitzungen findet entweder virtuell über Zoom oder vor Ort in meiner Praxis in Osterode am Harz statt.